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Nebenbei selbstständig = Hobbyist?

// Persönlich //

Heute schreibe ich über ein Thema, welches mir in den letzten Jahren des Öfteren begegnet ist und welches mir sehr am Herzen liegt. Dazu erzähle ich euch eine kleine Geschichte.

Eine Freundin erzählte mir die Tage, dass in ihrer Familie nächstes Jahr eine Hochzeit ansteht. Wir haben uns schon ein paar Mal über Preise unterhalten und da sie selbst seit langer Zeit verheiratet ist, weiß sie auch noch, was sie damals für ihren Hochzeitsfotografen bezahlt hat.

In der Familie saß man also letztens zusammen und das Hochzeitspaar brachte das Thema “Hochzeitsfotograf” auf den Tisch. Sie äußerten erstaunt, wie viel Geld so ein Fotograf denn nehmen würden und wie teuer auch jemand ist, der das doch nur nebenerwerbsmäßig betreibt. Das Hochzeitspaar wünscht sich nach aktuellem Stand der Dinge eine eine 12-Stunden-Begleitung für einen 3-stelligen Betrag. Für so eine Ganz-Tages-Begleitung ( zahlt man entsprechend 4-stellige Beträge.

Wir Fotografen sind in diesem Fall 12 Stunden für euch im Einsatz. Das bedeutet 12 Stunden hochkonzentriertes Arbeiten. Immer wieder die Gäste für Fotos ansprechen und doch gleichzeitig versuchen möglichst im Hintergrund zu agieren, damit das Hauptgeschehen nicht gestört wird. 12 Stunden lang darauf achten, dass möglichst jeder besondere Moment eingefangen wird. Damit ihr hinterher einzigartige Erinnerungen habt.

Das ist dann aber noch nicht alles. Wenn wir zu Hause sind, folgt die weitere Arbeit. Wir setzen uns an den PC, überspielen die Bilder, legen eine Sicherheitskopie an, sortieren sie durch und optimieren sie noch einmal für euch, bevor sie in den Druck gehen. Das sind - je nach Anzahl der entstandenen Bilder - noch mal 12 Stunden oder mehr Arbeit, die ihr nicht seht.

Mein Geld verdiene ich hauptberuflich in einem ganz anderen Sektor, so dass ich keine Sozialabgaben aus der Fotografie bezahlen muss. Ich genieße den Luxus - und das ist es wirklich für mich - dass ich nicht davon leben muss. Dass ich letztendlich die Aufträge annehmen kann, die mir auch wirklich liegen.

Trotzdem habe ich Ausgaben, die bei einem Shooting entstehen: Da wären z. B. die Ausgaben für Sprit, das Equipment, Fotoabzüge, Druckkosten und Strom, sowie auch die Zeit der Bildbearbeitung. Ich nehme mir Zeit, jedem einzelnen eurer Bilder den letzten Feinschliff zu geben. Es steckt viel Liebe und Herzblut in jedem meiner Shootings.

Um einmal einen Vergleich zu bemühen, der es vielleicht etwas verdeutlicht: Im Gegensatz zu einem Schneider, der einen Anzug maß anfertigt, sieht man viele der Bearbeitungsschritte in der Fotografie nicht. Viele Menschen sind heutzutage noch immer der Meinung, dass Fotografieren keine “Arbeit” wäre. Glücklicherweise habe ich schon oft nach meinen Shootings gehört, dass meine Kunden ihre Meinung geändert haben. Denn bei all dem Spaß, den wir haben, merken sie immer wieder, wie viel Arbeit auch in einem guten Foto steckt.

Wenn ihr also einen Fotograf bucht und er euch einen Preis nennt, dann dürft ihr natürlich fragen, wie dieser zu Stande kommt, wenn ihr euch unsicher seid. Ein guter Fotograf wird euch seine Preise gerne erklären. Aber vergesst bitte nicht, dass in den Endergebnissen, die ihr euch aufstellt oder an die Wand hängt, eine Menge Schweiß und Arbeit steckt. Denn in jedem meiner Shootings gebe ich 110 % für euch.

 

BIld links: Making-Of vom Shooting mit Falk in diesem Sommer. Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, da es sich um eine Handyaufnahme handelt. Vielen Dank an dieser Stelle an meinen besten Freund, Daniel Becker, für dieses Making-Of. :) 
Bild rechts: BIlder zeigen und mit meinen Kunden/Modellen kommunizieren ist für mich das A&O. Vielen Dank an meine Schwester, Dana Dreßler, für das Making-Of vom Shooting mit VIvi.

Fortbildung: "Adobe Indesign"

 

// Fort- und Weiterbildung //

Fort- und Weiterbildung ist wichtig. Das sehe ich nicht nur in meinem Hauptjob so, sondern vor allem auch in der Fotografie. Für diejenigen von euch, die es noch nicht wissen: Ich bin keine gelernte Fotografin. Das, was ich weiß, hab ich mir selbst beigebracht. Sei es durch ausprobieren oder Workshops und Seminare. Ich bin also in der Fotografie Autodidaktin.

Für dieses Jahr hatte ich mir Weiterbildungen im Bereich der Fotografie fest vorgenommen und einer von zwei Themenschwerpunkten war “Adobe Indesign”. Hierzu habe ich im Juni einen viertägigen Bildungsurlaub besucht. Dieses Programm erleichtert mir nicht nur in meinem Hauptjob so manche Tätigkeit, sondern kann ich natürlich auch in der Fotografie für euch wunderbar verwenden.

Gebucht habe ich das Ganze über unsere ortsansässige VHS und als ich am ersten Tag dort ankam, war ich zwar zu früh, aber auch hochmotiviert. :) Unser Kursleiter ist gelernter Drucker und ich hatte mir nicht umsonst ein noch ungenutztes Notizbuch mitgenommen. Zu den erhaltenen Unterlagen habe ich mir noch jede Menge Notizen gemacht, da wir auch viel über Farbprofile und wie Druckereien arbeiten gelernt haben. Für mich sehr interessant, aber ich finde auch, dass man aus jeder Fortbildung - egal, ob man sie auf eigenen oder auf Wunsch des Arbeitgebers besucht - etwas Wissenswertes und Interessantes mitnehmen kann.

Folgende Themenschwerpunkte haben wir in den vier Tagen kennengelernt:

  • Dokumente einrichten

  • Anlegen von Layoutrastern

  • Arbeiten mit verschiedenen Musterseiten

  • Importieren von Texten, Tabellen, Bildern und Grafiken

  • Typografie, Formsatz und Pfadtext

  • Arbeiten mit Formatvorlagen

  • Integrieren und Transformieren von Bildern und Grafiken

  • Tabellensatz und Erstellen von Grafiken

  • Transparenz, Schlagschatten und andere Effekte

  • Arbeiten mit mehreren Ebenen

  • Farbmanagement

  • Ausgabekontrolle und PDF- und EPUB-Export

Wir durften nach zwei Tagen Theorie einen Flyer und eine Broschüre selbständig erstellen. Gar nicht so leicht, wenn man so viele Möglichkeiten hat, kann ich für mich dazu nur sagen. ;) Aber es hat mega viel Spaß gemacht, sich erstmal ein Konzept zurecht zu legen und dieses dann umzusetzen. Auch private Projekte durften wir mitnehmen und so habe ich angefangen an einer kleinen Sache für meine euch zu basteln. Mehr dazu aber erst, wenn alles komplett fertig ist. ;)

Die vier Tage waren anstrengend, aber es gab jede Menge Input und ich freue mich darauf, “Indesign” ab sofort häufiger und regelmäßiger zu verwenden. :)

Im Winter steht dann noch ein Workshop zum Thema “Adobe Lightroom” an. Dieses Programm verwende ich bereits seit einiger Zeit regelmäßig, aber da gibts sicher noch viele Funktionen, die ich bis dato noch nicht kenne. Ich freue mich schon sehr darauf.

Wie ist das mit euch? Besucht ihr regelmäßig Fortbildungen? Machen sie auch Spaß?

Schreibt mir das doch mal in die Kommentare. Ich bin gespannt und neugierig, was ihr schon so besucht habt. Eventuell ist da ja auch noch eine Anregung für mich dabei. :)

Liebe Grüße,

Eure Denise

 

 

Familienshooting am Niederrhein

Fotografin für // Portrait- und Lifestylfotografie // Kinder- und Familienfotos // Hochzeiten in Duisburg, am Niederrhein und im gesamten Ruhrgebiet

Dieses Shooting ist tatsächlich schon etwas länger her und ich freue mich endlich die Zeit gefunden zu haben, dir davon zu berichten. Letztes Jahr im April durfte ich bei lieben Freunden und Stammkunden den Wunsch nach aktuellen Familienbildern umsetzen. Melissa, Mark und ihr Sohn Max hatten ein paar witzige und kreative Ideen für Bilder, die im Haus aufgehangen werden sollten und so reiste ich gegen Mittag mit meinem mobilen Studio bei ihnen am Niederrhein an.

 

Während wir erstmal einen gemeinsamen Kaffee genossen, ließ ich mir erklären, was sie sich so vorstellten. Nebenbei baute ich so langsam mein Equipment auf. Schnell waren alle drei fertig umgezogen und ich fing an die von Melissa und Mark organisierten Obstkisten und das Gemüse zu arrangieren.

 

Kleiner Tipp von mir an dieser Stelle: Einheitliche Kleidung, wie in diesem Fall z. B. Bluejeans und weiße Oberteile, wirkt auf Mehrpersonenfotos immer sehr gut, da sie gerade bei Familienbildern den Zusammenhalt widerspiegelt.

 

Wir fingen mit Max an. Denn mit seinen damals 4 Jahren hatte er plötzlich keine Lust mehr auf die Fotos. Durch meine bisherige Erfahrung mit Kindern bei Shootings, konnte ich ihn aber dennoch “überreden” und nachdem ich seine Eltern auch mal 5 Minuten in die Küche geschickt hatte (sorry an dieser Stelle noch mal ;)) lief es rund und er hatte ein paar richtig coole Posen drauf, hörte aber ab und zu auch auf meine Ansagen.

Wichtig bei Kindern ist, nicht die Geduld zu verlieren. Das gilt für mich als Fotografin, gerade auch für die Eltern. Wenn du entspannt bist, ist es dein Kind auch und dann läuft so ein Shooting meistens wie von selbst. :)

Pausen zwischendurch dürfen natürlich nicht vergessen werden und so haben wir etwa bei der Halbzeit der Bilder eine Spielpause eingelegt, damit der Kurze sich etwas austoben konnte. Wir haben die Pause für einen weiteren Kaffee und einen Blick auf die bisherigen Bilder genutzt, von denen wir alle sehr begeistert waren.

 

Alles in allem haben wir rund 2,5 Stunden fotografiert und die Auswahl war nicht leicht. Es sind so viele klasse Bilder dabei. Ich bin dankbar, dass ich dir ein paar dieser Aufnahmen hier zeigen darf.

 

Vielen lieben Dank an euch - liebe M&Mms, für die schönen Stunden und diese fantastischen Bilder. Ich freu mich immer noch sehr darüber. :)

 

Wenn du von deiner Familie auch aktuelle Aufnahmen haben möchtest und vielleicht sogar schon eine Idee im Kopf hast, dann schreib mich einfach über mein Kontaktformular an und erzähl mir davon. Ich würde mich freuen, diese dann mit dir und deinen Lieben gemeinsam umzusetzen und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Anschauen der Bilder. :)

 

Liebe Grüße,

Denise

 

"Emotionale Porträtfotografie von Nina Schnitzenbaumer

// Buchtipp //

Nachdem ich bereits im Februar 2017 Nina Schnitzenbaumers Buch “Emotionale Portraitfotografie” bei einem verlängerten Wochenende mit meiner Schwester gelesen habe, komme ich jetzt endlich dazu, euch auch davon zu berichten. Buchtipps gebe ich gerne, da es genau die Art und Weise ist, auf die ich auch auf die meisten der von mir gelesenen Bücher stoße.

Nina Schnitzenbaumer ist Fotografin und Coach aus Darmstadt. Vor ein paar Jahren bin ich durch Zufall auf Ninas Facebookseite aufmerksam geworden und seitdem verfolge ich sie regelmäßig. War dabei als sie ihr erstes Tageslichtatelier eröffnet hat und auch jetzt beim Umzug in ihre neuen Räumlichkeiten war ich gespannt auf die Veränderung, die es mit sich bringt. Ninas Talent liegt in der emotionalen Portraitfotografie und sie zaubert wirklich einzigartige Aufnahmen.

Genau um dieses Thema dreht sich auch ihr Buch. Auf 181 Seiten beschreibt sie, wie sie ihre emotionalen und sinnlichen Frauenportraits erstellt. Das Buch gliedert sich in zwei große Teile.

Der erste Teil beschäftigt sich mit der Theorie. Welche Kamera ist geeignet? Welche Brennweiten benötige ich? Wie kommuniziere ich mit meinem Model, um die gewünschten Bilder zu erhalten? Das sind nur einige der Fragen, die ihr in diesem Part beantwortet bekommt.

Der zweite Teil ist ein Workshop-Teil, dem voran eine Shooting-Checkliste gestellt ist. In diesem Teil verrät Nina zu einzelnen ihrer Bilder die Vorbereitung, das Licht, den Bildaufbau und das Posing. Unter jedem dieser Bilder stehen auch noch ihre Kameraeinstellungen, mit denen sie das Bild aufgenommen hat.

So können diese Bilder ganz einfach von euch nachgestellt werden und dienen vielleicht sogar zur Inspiration von eigenen Ideen.

Fazit:

Wer von euch bereits Ninas Videotrainings kennt, wird hier nicht viel Neues erfahren. Dementsprechend geht meine Empfehlung für das Buch an all die jenigen von euch, die sich eher durchs Lesen Dinge aneignen. Wer eher visuell lernt und Informationen verarbeitet, der ist bei Ninas Videotrainings besser aufgehoben.

Da es leider immer mehr Thema im Internet wird, weise ich klar und deutlich daraufhin, dass es sich hier um keine Produkplatzierung handelt. Diese Empfehlung ist von mir persönlich, weil ich das Buch gelesen habe und dachte, den ein oder anderen von euch würde das Feedback interessieren, weil sie/er vielleicht noch mit einem Kauf liebäugelt.

Herzliche Grüße,

Eure Denise

 

Hochzeit Kathi & Christian

Eure Fotografin für //Hochzeiten // Portrait- und Lifestylfotografie // Kinder- und Familienfotos // in Duisburg, am Niederrhein und im gesamten Ruhrgebiet

An die Hochzeit von Kathi und Christian erinnere ich mich auch heute - nach über 2 Jahren - noch gerne zurück und das nicht nur, weil es eine meiner ersten Hochzeitsbegleitungen war. Kathi kam über eine Freundin aus Kindertagen auf mich. Denn als besagte Kinderzeitenfreundin heiratete, hat Kathi bei mir einen Foto-Gutschein als Hochzeitsgeschenk für das Brautpaar erstanden. Damals kam sie den Gutschein bei mir daheim abholen und blieb auf einen Kaffee. Die Chemie stimmte von Anfang an und wir quatschten eine ganze Weile miteinander.

Kurze Zeit später kam Kathi auf mich zu und fragte nach einem Angebot für Hochzeitsfotos. Dieses Mal war sie diejenigen, die den Schritt vor den Traualtar wagen wollte. Das Angebot war schnell akzeptiert und wir waren uns einig, dass wir uns mit ihrer besseren Hälfte Christian zu einem gemeinsamen Kaffeeplausch zwecks Brainstorming für ihre Hochzeitsfotos treffen wollten. Die Chemie passte auch mit Christian von Anfang an und so freute ich mich, dass die beiden sich vorher noch für ein Probeshooting bei mir entschieden. So hatten wir auch gleich die Gelegenheit ihre gewünschte Location - den Revierpark Mattlerbusch - auf seine Fotowirksamkeit ;) zu prüfen.

   

Aber nicht nur beim Probeshooting sollte uns das Wetter hold sein, auch bei Kathis und Christians Hochzeit im Mai 2015 strahlte die Sonne vom Himmel.

Die beiden hatten mich zu Christians Eltern bestellt, da sie nach der standesamtlichen Trauung mit den Fotos beginnen wollten. Im Garten der Eltern entstanden dann Fotos mit der Familie und natürlich auch ein Gruppenbild aller eingeladenen Gäste. Erst danach ging es mit den Trauzeugen Richtung Revierpark, um dem Brautpaar tolle Fotos zu bescheren. Wir drehten eine Runde durch den Park. Steuerten die Spots an, die wir uns vorher schon ausgeguckt hatten…

  

… entdeckten aber auch noch ganz neue Ecken.

  

Begeistert hat mich die Lockerheit der beiden Frischvermählten. Denn sie waren für jeden Spaß zu haben.

  

 

Inzwischen haben die beiden ihren 2. Hochzeitstag gefeiert und ich wünsche euch, liebe Kathi und lieber Christian, dass ihr noch viele, viele weitere feiern werdet. Vielen lieben Dank, dass ihr diesem Blogeintrag und der Veröffentlichung der Fotos zugestimmt habt.

Euch beiden alles Liebe und Glück der Welt.

Herzlichen Grüße,

Eure Denise